Jens Peter Maintz (Violoncello)
Spätestens seit dem Gewinn des 1. Preises beim ARD-Wettbewerb 1994, der im Fach Cello seit 17 Jahren nicht mehr vergeben worden war, gilt der in Hamburg geborene Jens Peter Maintz zu den führenden Cellisten seiner Generation. Er studierte bei David Geringas und absolvierte Meisterkurse bei Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow und Siegfried Palm. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke sämtlicher Epochen vom Barock bis zur jüngsten Moderne. 2004 wurde Jens Peter Maintz als Nachfolger Wolfgang Boettchers auf eine Professur für Violoncello an der Universität der Künste Berlin berufen.
In der Saison 2004/05 findet eine Tournee mit Jens Peter Maintz und Bobby Mc Ferran in Süddeutschland statt. Die beiden Ausnahme-Musiker werden vom Bayerischen Rundfunksinfonie Orchester begleitet. Im Januar 2005 tourt Jens Peter Mainz mit einem amerikanischen Programm. Dort wird er vom Bundesjugendorchester unter der Leitung von Carl St. Clair begleitet. In der Saison 2005/06 wird Jens Peter Mainz mit dem MDR Sinfonieorchester und dem Cellokonzert von Jan Müller-Wieland zu hören sein.
Im Dezember 2003 hat Jens Peter Maintz in der Berliner Philharmonie die deutsche Erstaufführung des Cellokonzertes Nr. 1 von Richard Danielpour gespielt; er wurde dabei vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Herbert Blomstedt begleitet.
Seit 1995 ist er 1. Solocellist des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin unter Kent Nagano, seit 1998 gehört er zu dem renommierten Trio Fontenay.
Als Solist und Kammermusiker konzertierte Jens Peter Maintz in Europa, Japan, Südamerika und den USA. Er trat solistisch u.a. mit dem Residentie Orkest Den Haag unter Frans Welser Möst, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn unter Dennis Russel Davies, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter Gerd Albrecht und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Marek Janowski, Vladimir Ashkenazy und Herbert Blomstedt auf.
Jens Peter Maintz wurde für seine bei Sony Classical erschienene CD mit Solowerken von Bach, Dutilleux und Kodály 1997 mit dem ECHO-Klassikpreis ausgezeichnet. Im Herbst 2003 ist bei dem CD-Label "Capriccio" die Einspielung des Cellokonzerts von Isang Yun mit Jens Peter Maintz und dem DSO Berlin erschienen. Auf seiner neuesten CD bei „Arte Nova“ spielt Jens Peter begleitet vom Litauischen Kammerorchester unter der Leitung von David Geringas sämtliche Werke Peter Tschaikowsys für Violoncello und Orchester.
Jens Peter Maintz spielt ein Violoncello von Vincenzo Ruggeri aus dem Jahr 1696.
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::: Letzte Änderung:
25. August 2007
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